Ich stürme durch die Wohnungstür und schleudere meine Schuhe in die Ecke. Genervt denke ich daran, wie der Arbeitstag heute im Schneckentempo vergangen ist. Die Zeit kroch dahin und ich war so hibbelig, dass ich es kaum schaffte, länger als zehn Minuten am Stück auf meinem Stuhl zu sitzen. (weiterlesen…)
Heute Morgen bin ich mit dem Gefühl aufgewacht, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Was vielleicht daran liegt, dass ich die halbe Nacht wach lag und an ihn gedachte habe. Das Problem ist, er hat mir seine Telefonnummer gegeben, ich ihm aber nicht meine. Hätte ich, würde ich jetzt eventuell wissen, was er denkt, weil er mich möglicherweise schon längst angerufen hätte. (weiterlesen…)
Er ist fort und es fühlt sich an, als hätte er mein Herz mitgenommen. Nun steh ich hier, herzlos, und sehne mich nach ihm, obwohl ich ihn doch kaum kenne. Wie kann das sein? Noch nie in meinem ganzen Leben war ich so urplötzlich so verknallt wie jetzt. Vor allem habe ich es nicht kommen sehn. Ich habe von diesem Abend nichts erwartet. Weder einen Mann in meinem Bett, noch Herzflattern. Und nun habe ich Beides. (weiterlesen…)
Okay, also er lag nicht mehr in meinem Bett. Wo also ist er hin, fragte ich mich. In dem Moment hörte ich Gelächter aus der Küche. Ich schlich also durch den Flur und schmulte in die Küche. Wen sah ich dort? Natürlich meinen Vermissten, zusammen mit Laura, Tom und Susanne. Sie tranken Kaffee und dippten Croissants in die selbstgemachte Himbeermarmelade von Toms Mutter. Sie verstanden sich alle prächtig mit…. ja, das musste ich erst einmal herausfinden. (weiterlesen…)
Was war das für ein Sonntag. Nachdem ich frisch geduscht in mein Zimmer zurück kehrte, war das Bett leer. Panik machte sich in mir breit. Ich kannte ja schließlich noch nicht einmal seinen Namen… wie sollte ich ihn nur wieder finden? (weiterlesen…)
Ich werde von einem lauten Geräusch geweckt. Ich blinzele auf die Uhr, denn ich habe das Gefühl, dass es mitten in der Nacht ist. Beide Zeiger stehen auf der zwei. Wow, ich kann normalerweise nie länger als bis zehn Uhr schlafen, selbst wenn ich die ganze Nacht durchgemacht habe. Mein Kopf dröhnt und ich fühle mich elend. Plötzlich bewegt sich etwas neben mir. (weiterlesen…)
Wir drängeln uns durch die vielen Menschen, die sich im Takt der Musik bewegen. Unser angepeiltes Ziel ist die Bar. Leider reihen dutzende Hindernisse den Weg, so dass wir eine halbe Ewigkeit brauchen, bis wir endlich ankommen. Der Barkeeper ignoriert uns erfolgreich und zieht es vor, mit dem äußerst gutaussehenden Mann neben uns zu flirten. Irgendwann halten wir endlich unser Bier in der Hand und stoßen an. Auf uns, auf die Liebe und auf das Leben. (weiterlesen…)
Ich stehe in meinem Zimmer und kann meinen Augen kaum glauben. Laura kam gerade herein spaziert um mir selbstbewusst ihr Outfit für den heutigen Abend zu zeigen. Also entweder war sie das letzte Mal in den 90er Jahren aus, oder sie hat soeben ihren Verstand verloren. Ich versuche einfach mal die Abgründe zu beschreiben, die sich mir da auftaten. (weiterlesen…)
Heute habe ich mit Laura den Sonntag damit verbracht zu schnacken – über Gott und die Welt. Wir hatten bisher ja noch nicht die Gelegenheit uns besser kennen zu lernen. Sie als Psychologie Studentin ist natürlich die ideale Gesprächspartnerin wenn es meine Sorgen und Nöte in Bezug auf das andere Geschlecht geht. Wir haben eingehend das Thema Mann besprochen, denn wir stoßen beide immer wieder auf Verhaltensmuster, die uns äußerst suspekt sind und die wir partout nicht nachvollziehen können. (weiterlesen…)
Nach geschlagenen 20 Minuten langen Warten wird plötzlich die Tür aufgerissen und jemand, der durchaus Ähnlichkeit mit Alex hat, kommt herein gestürmt. Mir bleibt gar keine Zeit ihm tief in die Augen zu sehen. Die Herzchen, die bereits ohnmächtig am Boden liegen, betreten jetzt das Koma-Stadium. Mein Date kommt geradewegs auf mich zu gerannt. (weiterlesen…)