brenzlig.com

Anna ist 29 und findet: Langsam wird's brenzlig.

Was ist nur los mit der Welt?

Posted by admin on Juni 29, 2010 at 15:07 in Tagebuch

Gestern bin ich gegen Mittag aufgestanden, da ich noch vom Vortag mit Hans ziemlich kaputt war. Heute hatte ich mir vorgenommen mal mit ihm einkaufen zu gehen damit er seine schwarze Kleidung endlich ablegt und fröhlichere Farben an Mann bekommt. Ein fröhliches Hemd mit einer schicken Hose würde bei ihm schon ganz anders und viel besser aussehen wie seine schwarze Klamottenkluft. Sein Kuss war wunderschön und ich vermisse seine zarten Lippen, sein sanftes Gesicht, seine zärtlichen Berührungen und vor allem ihn. Gleich nach dem wach werden ging ich zum Telefon, wählte seine Nummer und rief ihn an. Ich fand es echt komisch, es dauerte eine Ewigkeit bis er ran ging, sonst hat es nicht lange gedauert bis er den Hörer abnahm aber was heute mit ihm los war.. keine Ahnung, auf jedenfall hatte ich kein gutes Gefühl. War ihm das gestern vielleicht alles zu viel? Ich weiß es nicht, es hat mich aber sehr traurig gemacht das er erst nach dem 20 mal ranging und da klang er auch nicht so lieb und nett wie sonst sondern etwas genervt. Spaßeshalber fragte ich nach was mit ihm los sei, doch darauf kam die Antwort “nichts”. Habe ich ihm gestern nicht gefallen? All diese Fragen gingen durch meinen Kopf und ließen mir keine Ruhe, bis ich letztendlich meinen Mut zusammenfasste und zu ihm auf seine Arbeit fuhr wo ich ihm dann begegnet bin. Er stand alleine, ich hatte ja schon die Vermutung er hätte etwas mit einer anderen aber das war zum Glück nur ein Hirngespenst.

Als ich dort ankam sah er mich ganz verdutzt an und fragte mich was ich hier mache, ich habe ihm dann erklärt das ich mir Sorgen um ihn gemacht habe und was ich heute mit ihm vorhabe. Ob er sich darauf gefreut hat wollt ihr jetzt wissen? Ganz im Gegenteil, er sagte zu mir er will seine Kleidung nicht ändern und sich so gefällt. Wie kann man nur den ganzen Tag in schwarzer Kleidung rumlaufen? Naja manches muss man echt nicht verstehen. Er war auch irgendwie komisch zu mir und meinte ich soll später nochmal anrufen da er jetzt keine Zeit hätte. Enttäuscht machte ich mich auf den Heimweg und mein Kopf könnte vor Wut und Enttäuschung platzen. Aber man wird sehen was später bei raus kommt. Kurz nachdem ich Zuhause war, mich auf mein Sofa gelegt und den Fernseher eingeschaltet habe klingelte mein Telefon, es war ein Wunder, er hat sich gemeldet und sich für sein Verhalten entschuldigt. Natürlich war ich sehr glücklich als er mich anrief! Wir haben uns für morgen verabredet und da werde ich ihn dazu bringen mit mir shoppen zu gehen ;-) Aber nun kann ich aufatmen und bin erst einmal glücklich und beruhigt. Ich werd mir jetzt erst mal meinen Lieblingssong anhören! Bis demnächst.


DragonBall-Breaking The Habit – MyVideo

Einsame Berliner Nächte

Posted by admin on Dezember 25, 2008 at 13:31 in Tagebuch

Berlin bereitete mir bei meiner Ankunft gestern einen kühlen Empfang. Es regnete in Strömen und die Temperatur kam dem Gefrierpunkt bedrohlich nahe. Ich war froh, als ich endlich in meiner WG ankam, wo mich meine neuen Mitbewohner Laura, Tom und Susanne herzlich empfingen. Wir stießen noch mit einem Glas Sekt an. Danach fiel ich erschöpft und glücklich ins Bett. (weiterlesen…)

Ab nach Berlin

Posted by admin on Dezember 20, 2008 at 13:26 in Tagebuch

Ja, ich ziehe nämlich nicht einfach nur aus, nein ich wechsele sogar die Stadt. Ich brauche einen Neustart, muss meinen Kopf leeren, neue Leute kennenlernen um die Absurdität dieser letzten Monate zu begreifen und mental zu verdauen. Es zieht mich nach Berlin, denn hier kann ich erst einmal in der Anonymität der Masse untergehen. Zudem sind hier die Chancen weitaus größer meinen (weiterlesen…)

Freiheit!!!

Posted by admin on Dezember 15, 2008 at 13:22 in Tagebuch

Mein altes Leben liegt seit gestern hinter mir. Meine Koffer sind gepackt und der Weg in die Freiheit liegt unbeschrankt vor mir. Es ist ein perfekter Tag um diesen Weg erstmalig zu beschreiten. Die Sonne strahlt vom Himmel, die schneebedeckten Bäume stecken ihre Zweiglein in die Luft und ich inhaliere die kühle, frische Luft so tief in meine Lungen, als hätte ich die letzten Monate zu ersticken gedroht.
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