Marie hat sich nun also doch endlich von ihrem Freund getrennt. Deswegen war sie so todunglücklich. Naja, einerseits war sie froh, aber andererseits hatte sie doch Angst einen Fehler gemacht zu haben. Zumal ihr Freund ihr so leid tat. Er bettelte und flehte sie an. Er versprach ihr sich zu ändern. Er gab zu, in ihr die Traumfrau gefunden zu haben. Als alles Betteln nicht half wurde er wütend. Er schrie sie an und machte ihr Vorwürfe. Er fragte sie, ob das der Dank sei, für alles, was er für sich getan hätte. Sie fragte ihn was das denn sei. Ob sie ihm dankbar sein sollte für sein Talent ihr dauernd die Stimmung zu vermiesen. Oder für sein Desinteresse an ihr und ihrem Leben. Sollte sie ihm dankbar sein, weil er einfach nicht in der Lage war sie glücklich zu machen? Sie verlangte doch schließlich gar nicht viel. Nur ein bisschen Aufmerksamkeit und mehr Abwechslung, damit sie nicht dauernd das Gefühl haben müsste, ihr schliefen die Füße ein.
Naja, und dann erwähnte sie Tom, ihren Prinz - der Hauptgrund warum sie die Beziehung dann letztendlich doch beendete. Sie hatte ihn im Zug kennen gelernt, als sie mal wieder zwischen ihrer Wohnung und ihrem Elternhause pendelte. Tom hatte alles, was Marie sich wünschen konnte. Er war hin und weg von ihr und machte ihr deutlich, dass er an einer Beziehung interessiert wäre. Von ihrem Freund und ihrer Unzufriedenheit wusste er und signalisierte ihr, er könne warten. So stand ihre Gefühlswelt kurze Zeit auf dem Kopf, bis sie sie einen Schlussstrich unter ihre alte Beziehung zog. Nun ist sie wie ausgewechselt und verliebt wie ein kleiner Teenager. Ich hebe mir meine Neuigkeiten wohl besser fürs nächste Treffen auf.