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Anna ist 29 und findet: Langsam wird's brenzlig.

What a wonderful world

Posted by admin on Februar 23, 2009 at 17:25 in Allgemein

Heute Morgen bin ich mit dem Gefühl aufgewacht, überhaupt nicht geschlafen zu haben. Was vielleicht daran liegt, dass ich die halbe Nacht wach lag und an ihn gedachte habe. Das Problem ist, er hat mir seine Telefonnummer gegeben, ich ihm aber nicht meine. Hätte ich, würde ich jetzt eventuell wissen, was er denkt, weil er mich möglicherweise schon längst angerufen hätte. Öhm, klinge ich verwirrend? Naja, wie auch immer. Zumindest ist es nun so, dass ich ja nicht sofort anrufen möchte, weil er sonst denkt, ich wäre eine dieser klammernden, sich vorschnell verliebenden Frauen, die man nicht mehr los wird. Nein, man muss sich schon ein wenig rar machen…

Ich stehe also auf und versuche den Tag so zu beginnen, wie ich ihn immer beginne. Nur irgendwie scheint das heute nicht so ganz zu klappen. Normalerweise bin ich schlecht gelaunt und verfluche den Tag schon in dem Moment, in dem der Wecker mich aus dem Tiefschlaf reißt. Bis ich den ersten Schluck Kaffee getrunken habe, ist die Welt schlecht. Dann wird es allmählich besser. Aber auch nur allmählich. Heute dagegen sind meine Gedanken viel positiver. Ich finde es nicht einmal schlimm, so unausgeschlafen aufzustehen. Stattdessen freue ich mich auf den Tag. Ich muss sagen, ich mache mir selbst ein bisschen Angst.

Ich stehe also auf, mache Musik an, tanze durch die Wohnung, trinke währenddessen Kaffee, kleckere natürlich auf meinen neuen hellen Teppichvorleger und singe lauthals bei “I Will Survive” mit. Ich hoffe, die Nachbarn haben ihre Wohnung bereits verlassen. Selbst die Aussicht darauf, mich den ganzen Tag mit schwierigen Kunden herumärgern zu müssen, kann meine gute Laune nicht trüben.

Himmelhochjauchzend verlasse ich die Wohnung und nehme mir vor, mich heute Abend bei ihm zu melden.

1 Kommentar »

  1. [...] aber beide Partner gleich viel geben und nehmen, sodass die Beziehung in einem Gleichgewicht ist und ebenfalls die Stärken des anderen nutzen und die Schwächen mit behutsam und liebevoll [...]

    Pingback by Geben und Nehmen « partnervermittlung — 7. April 2009 @ 16:20

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